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Medikamentöse Therapie

Medikamente mit Bedacht

 

Die wissenschaftlichen Leitlinien zeigen auf, bei welchen Erkrankungen und in welchen Situationen eine medikamentöse Therapie indiziert ist. Sollte eine Medikation aus fachlicher Sicht notwendig sein, werden wir gründlich über den Nutzen, aber auch die Risiken und möglichen Nebenwirkungen informieren. Wir sind davon überzeugt, dass nur aus einer gemeinsam und auf Augenhöhe getroffenen Entscheidung eine gute und nachhaltig wirkende medikamentöse Behandlung resultiert.

Eine Entscheidung auf Augenhöhe

 

Auch aufgrund eigener Forschung auf diesem Gebiet sind wir dem Prinzip der partizipativen Entscheidungsfindung verpflichtet. Das bedeutet, dass alle Entscheidungen hinsichtlich des Einsatzes therapeutischer Maßnahmen gemeinsam mit unseren PatientInnen getroffen werden. Dies schließt die Erwägung medikamentöser Therapiebausteine mit ein. Als ÄrztInnen und Fachpersonal der Parkklinik sehen wir uns als Partner. Nicht nur bei einer medikamentösen Therapie bedeutet dies von unserer Seite aus absolute Transparenz in Bezug auf mögliche Nebenwirkungen und Risiken, sowie die Berücksichtigung der Wünsche und Vorstellungen unserer PatientInnen.

 

Selbstverständlich können sich PatientInnen auch gegen eine medikamentöse Therapie entscheiden. In diesem Fall besprechen wir mit ihnen das bestmögliche alternative Behandlungskonzept, wohl wissend dass eine leitliniengerechte Behandlung einschließlich einer Medikation mit höheren Erfolgsaussichten einhergeht. Hierüber klären wir im Vorfeld der Behandlung ausführlich auf.

Abhängig machende Medikamente nur kurzzeitig in Notfällen

 

Viele unserer PatientInnen können unter ambulanten Bedingungen eine Alltagsbewältigung nur mit beruhigenden Medikamenten aus der Gruppe der Benzodiazepine erreichen. Da diese Medikamente ein hohes Abhängigkeitspotential besitzen sehen wir es als ein wichtiges Ziel des stationären Aufenthalts an, die Stabilisierung so voranzutreiben, dass der Einsatz dieser Präparate nicht mehr erforderlich ist. Auch unter stationären Bedingungen kann die Gabe von Beruhigungsmitteln erforderlich sein. Diese werden wir allerdings nur im äußersten Not- oder Akutfall und nur sehr zeitlimitiert über eine Dauer von wenigen Tagen anwenden. In der Regel ist bei derartigen Medikamenten eine Abhängigkeitsentwicklung frühestens nach einem Einsatz über ein bis zwei Wochen zu erwarten, so dass wir uns in einem solchen Notfall noch unterhalb des kritischen Zeitraums bewegen.

 

Insgesamt gesehen liegt unser Augenmerk bei der Nutzung von Medikamenten auf der Auswahl von Präparaten mit sehr geringen Nebenwirkungen. Eine jahrelange Erfahrung mit den entsprechenden Präparaten ist dabei von unserer Seite aus ebenfalls Voraussetzung für deren Einsatz. Zum Einsatz kommen somit nur langjährig bewährte Präparate, die sämtliche klinischen Prüfungen in allen Punkten einwandfrei bestanden haben.