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Klinik für Panikstörungen

 

Während Angstgefühle zum normalen menschlichen Erleben gehören, treten im Rahmen von sogenannten Panikstörungen starke Ängste in Alltagssituationen fast wie aus heiterem Himmel auf und können sich bis zu einer Panikattacke steigern. Eine Panikattacke ist eine stark überschießende Angstreaktion, die mit zahlreichen körperlichen Symptomen einhergeht. Die häufigsten Merkmale sind: Beschleunigter Herzschlag, starkes Herzklopfen, Schwitzen, Zittern, Atemnot, Beklemmungsgefühle in der Brust, Übelkeit, Schwindel, Hitzewallungen, Angst die Kontrolle zu verlieren, umzufallen oder sogar zu sterben. Aufgrund der Symptome verwechseln Betroffene eine Panikattacke häufig mit einem Herzinfarkt.

 

Mit Hilfe eines multimodalen Therapieansatzes wird in der Parkklinik das Vertrauen in den eigenen Körper und die eigene Bewältigungsfähigkeit gesteigert. Durch unsere leitliniengerechte Behandlung, die sich vor allem auf psychotherapeutische Methoden und nur begleitend auf Medikamente stützt, besteht eine sehr günstige Prognose.

Ein umfassendes Therapieangebot

 

Unser Therapieansatz zeichnet sich gerade in der Behandlung von Panikstörungen durch ein differenziertes Vorgehen auf mehreren Ebenen aus. Dies schließt neben der psychiatrischen auch eine ausführliche körperliche Diagnostik durch unsere Fachärzte mit ein.

 

Wenn es Ihrem Wunsch entspricht, stimmen wir Ihre ambulante und stationäre Behandlung möglichst eng mit der zuweisenden Praxis ab. Auf diese Weise können wir die Erkenntnisse der bisherigen Behandlung optimal nutzen und stationär ergänzen. Zusammen mit Ihnen und, wenn Sie dies wünschen, den zuweisenden KollegInnen erstellen wir einen auf Sie abgestimmten Behandlungsplan, der folgende mögliche Therapiemaßnahmen miteinander kombiniert:

 

 

  • Fachtherapien
    • Kunsttherapie
    • Musiktherapie
    • Körperpsychotherapie
    • Ergotherapie
    • Tiergestützte Therapie

Lassen Sie sich jetzt umgehend beraten und fordern Sie weiteres Informationsmaterial an!

 


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Eine häufige psychische Erkrankung

 

Im Gegensatz zu anderen Angststörung wie Phobien, treten bei der Panikstörung die Ängste situationsunabhängig auf. Nachfolgende charakteristische Merkmale sind die Entstehung von starken Erwartungsängsten und Sorgen in Bezug auf die Möglichkeit des erneuten Auftretens von Panikattacken, sowie die Vermeidung von Situationen in denen eine Panikattacke aufgetreten ist oder Vermeidung körperlicher Belastung. Die Auftretenswahrscheinlichkeit der Panikstörung liegt in der Allgemeinbevölkerung innerhalb eines 12-Monatszeitraum bei ca. 2-3 %. Frauen sind dabei etwas häufiger betroffen als Männer (Verhältnis 2:1).

Risikofaktoren

 

Bei nicht ausreichender Behandlung verläuft die Störung typischerweise chronisch und kann weitere negative Folgen nach sich ziehen, wie z.B. einen riskanten Alkoholkonsum. Als Auslöser der Panikstörung gelten neben körperlichen Faktoren insbesondere eine erhöhte Anfälligkeit aufgrund von lebensgeschichtlichen Lernerfahrungen und längere Zeit erhöhtes Stresserleben im Alltag.

Die richtige Behandlung

 

Die aktuellen Behandlungsleitlinien sehen neben der Möglichkeit einer pharmakologischen Behandlung insbesondere eine verhaltenstherapeutische Psychotherapie als Mittel der ersten Wahl an. In unserer Klinik wird im Rahmen intensiver Einzel- und Gruppentherapie auf moderne Entwicklungen und etablierte Methoden im Bereich der Verhaltenstherapie zurückgegriffen. Zu Beginn der Behandlung werden Betroffene im Rahmen der eingehenden Psychoedukation zu Experten in Bezug auf ihre Problematik, so dass sie körperlich-psychische Vorgänge besser einschätzen können. Für die weitere Behandlung der Panikstörung sind hierfür insbesondere die Bewältigung von bislang vermiedenen Situationen, das Erlernen von Entspannungstechniken, Stressbewältigungsstrategien, Achtsamkeitsübungen sowie Emotionsregulationsstrategien von entscheidender Bedeutung.