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Klinik für Burnout-Folgeerkrankungen

 

Psychische Erkrankungen sind immer häufiger die Ursache von Frühverrentungen. Dafür wird allgemein vor allem eine zunehmende Überlastung vieler Menschen am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld verantwortlich gemacht. Psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen, wie Depressionen, Angststörungen, Medikamentenabhängigkeit, Schlafstörungen, Tinnitus oder hohem Blutdruck, geht dabei oft ein sogenanntes Burnout voraus.

 

Die Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad bietet in solchen Fällen nicht nur eine spezifische und leitlinienorientierte Behandlung der Burnout-Folgeerkrankung, sondern hält auch ein spezifisches psychotherapeutisches Angebot zum Umgang mit beruflichen Überlastungen (zum Beispiel für Selbstständige, Lehrer, Ärzte) bereit.

Ein umfassendes Therapieangebot

 

Unser Therapieansatz zeichnet sich gerade in der Behandlung von Burnout-Folgeerkrankungen durch ein differenziertes Vorgehen auf mehreren Ebenen aus. Dies schließt neben der psychiatrischen auch eine ausführliche körperliche Diagnostik durch unsere Fachärzte mit ein.

 

Wenn es Ihrem Wunsch entspricht, stimmen wir Ihre ambulante und stationäre Behandlung möglichst eng mit der zuweisenden Praxis ab. Auf diese Weise können wir die Erkenntnisse der bisherigen Behandlung optimal nutzen und stationär ergänzen. Zusammen mit Ihnen und, wenn Sie dies wünschen, den zuweisenden KollegInnen erstellen wir einen auf Sie abgestimmten Behandlungsplan, der folgende mögliche Therapiemaßnahmen miteinander kombiniert:

 

  • Fachtherapien
    • Kunsttherapie
    • Musiktherapie
    • Körperpsychotherapie
    • Ergotherapie
    • Tiergestützte Therapie

Lassen Sie sich jetzt umgehend beraten und fordern Sie weiteres Informationsmaterial an!

 


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Die Faktoren für einen Burnout im Überblick

Die Häufigkeit der diagnostizierten psychischen Erkrankungen steigt an (siehe Grafik 1)

 

Dies erkennt man sowohl an der Zunahme der Krankschreibungen als auch an der Zunahme der Frühverrentungen in der Folge psychischer Erkrankungen. Waren vor 30 Jahren noch Schädigungen von Skelett, Muskeln und Bindegewebe sowie Herz- und Kreislauferkrankungen die häufigsten Gründe, sind es heute mit Abstand die psychischen Erkrankungen.

Arbeitsüberlastung führt zu Burnout (siehe Grafik 2)

 

Dass inzwischen viele Menschen von einer Arbeitsüberlastung betroffen sind, zeigt unter anderem eine Erhebung des Statistischen Bundesamts. Die Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigkeitsstunde hat sich in den letzten 20 Jahren um nahezu 35 Prozent gesteigert. Die Grafik zeigt in Stichworten noch einige Gründe, warum so viele Menschen sich arbeitsmäßig überlastet fühlen.

Der Weg in die Burnout-Folgeerkrankungen (siehe Grafik 3)

 

Die Abbildung zeigt das von uns entwickelte und inzwischen allgemein anerkannte Schema. Es soll zeigen, dass kaum ein Mensch ohne vorübergehende Arbeitsüberlastung sein Leben gestalten kann. Wenn dies zeitlich begrenzt ist, sollte eine kurze Erholungsphase wie etwa ein Urlaub wieder zur Stabilisierung führen. Hält die Überlastung und damit der Arbeitsstress jedoch längere Zeit an, kann sich daraus eine Vielzahl von psychischen, aber auch körperlichen Erkrankungen entwickeln, je nachdem, welche Krankheitsveranlagung besteht. Bei ihrer Therapie muss darauf geachtet werden, dass nicht nur die Symptome gebessert, sondern auch ihre Ursachen behoben werden.

Burnout-Folgeerkrankungen erfolgreich und nachhaltig behandeln (siehe Grafik 4)

 

Wenn psychische Erkrankungen in einem engen Zusammenhang mit chronischer Arbeitsüberlastung stehen, sollten nicht nur die momentanen Krankheitssymptome wie Depressionen, Ängste, Abhängigkeiten erfolgreich behandelt werden. Gleichzeitig sollte nach Wegen gesucht werden, wie in Zukunft krankmachende Arbeitsüberlastung auf ein erträgliches Maß reduziert werden kann.

 

Die Klinik bietet Ihnen daher an, entsprechende Lösungen zu suchen, sie mit Ihrem privaten und beruflichen Umfeld zu besprechen und eventuell in kurzzeitigen Belastungserprobungen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. So wurde an der Freiburger Universitätsklinik ein entsprechendes Psychotherapieprogramm für Depressionen als Folge eines Burnout entwickelt, das auch in der Parkklinik zur Anwendung kommt.