AKUT-TELEFON UND ANMELDUNG UNTER 06129-4883488

Klinik für chronische Schmerzstörungen

 

Zwischen Schmerzerkrankungen wie bspw. chronischem Rücken-, Magen- oder Kopfschmerz und psychischen Beschwerden bestehen oft starke Zusammenhänge. Einerseits können chronische Schmerzen im Laufe der Zeit zu einem Rückgang der Lebensfreude und des Wohlbefindens, reduzierter Aktivität und einer Einschränkung der Selbständigkeit führen und so psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen nach sich ziehen. Andererseits können die verzweifelten Versuche der Betroffenen, den Schmerz zu reduzieren oder zu kontrollieren, die wahrgenommene Schmerzintensität unter Umständen sogar verstärken.

 

In der Parkklinik werden (chronische) Schmerzerkrankungen mit einem multimodalen Ansatz unter Beteiligung unseres ärztlichen Teams (incl. Psychosomatische Medizin, Schmerztherapie, Hausärztin) unserer Psycho-, Physio-, Sport- und Fachtherapeuten behandelt. Somatische Ursachen des Schmerzes werden hierdurch ebenso angemessen berücksichtigt wie die o. g. Zusammenhänge zwischen Körper und Psyche.

Ein umfassendes Therapieangebot

 

Unser Therapieansatz zeichnet sich gerade in der Behandlung von chronischen Schmerzstörungen durch ein differenziertes Vorgehen auf mehreren Ebenen aus. Dies schließt neben der psychiatrischen auch eine ausführliche körperliche Diagnostik durch unsere Fachärzte mit ein.

 

Wenn es Ihrem Wunsch entspricht, stimmen wir Ihre ambulante und stationäre Behandlung möglichst eng mit der zuweisenden Praxis ab. Auf diese Weise können wir die Erkenntnisse der bisherigen Behandlung optimal nutzen und stationär ergänzen. Zusammen mit Ihnen und, wenn Sie dies wünschen, den zuweisenden KollegInnen erstellen wir einen auf Sie abgestimmten Behandlungsplan, der folgende mögliche Therapiemaßnahmen miteinander kombiniert:

 

 

  • Fachtherapien
    • Kunsttherapie
    • Musiktherapie
    • Körperpsychotherapie
    • Ergotherapie
    • Tiergestützte Therapie

Lassen Sie sich jetzt umgehend beraten und fordern Sie weiteres Informationsmaterial an!

 


Bitte captcha eintragen*

(Groß- und Kleinschreibung beachten)

*Pflichtfeld

Die wichtigsten Fakten zu chronischen Schmerzstörungen

Therapieansatz psychosomatische Behandlung

 

Wenn unzählige Arztbesuche und Behandlungsversuche nicht den erwünschten Erfolg erzielt haben, wird immer häufiger eine psychosomatische Behandlung empfohlen – nicht selten zum Unverständnis der Betroffenen, die sich zwar als psychisch belastet erleben, die Ursache aber in der Regel in körperlichen Beschwerden sehen.

Die kognitive Verhaltenstherapie

 

Die Behandlung in der Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad basiert dabei auf der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). In ärztlichen und psychotherapeutischen Gesprächen wird das Krankheitsmodell gemeinsam mit dem Patienten erarbeitet und an seine individuelle Situation angepasst. Günstige und hilfreiche Verhaltensweisen zur Reduktion des Schmerzempfindens werden gefördert. Dysfunktionale Verhaltensweisen, die zwar kurzfristig Linderung verschaffen mögen, den Schmerz aber langfristig aufrechterhalten oder sogar verstärken, werden identifiziert und schrittweise durch Alternativen ersetzt. Diese können z. B. im Erlernen eines Entspannungsverfahrens wie der Progressiven Muskelentspannung (PMR) oder dem Autogenen Training (AT) bestehen.

Aktive Lebensgestaltung trotz bestehender Beschwerden

 

Da chronische Schmerzen zwar in der Regel im Verlauf der Behandlung zurückgehen, häufig aber nicht vollständig verschwinden, arbeiten wir zudem daran, eine aktive Lebensgestaltung trotz bestehender Beschwerden zu ermöglichen. Hierzu nutzen wir moderne psychotherapeutische Methoden wie bspw. Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction – MBSR) oder Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT).

 

Die Förderung von Aktivitäten und persönlichen Bewältigungsstrategien & Ressourcen steht auch bei unserem breiten fachtherapeutischen Angebot im Vordergrund. Unsere Ergo-, Musik-, Körper- und Kunsttherapie dienen auch dem Wiedererlangen von Selbstwirksamkeit. Hierunter versteht man die Überzeugung, das eigene Wohlbefinden positiv beeinflussen zu können – eine Vorstellung, die bei Patienten mit chronischen Schmerzen häufig verlorengegangen ist. Dies wird ergänzt durch ein professionelles bewegungstherapeutisches und physiotherapeutisches Angebot, das individuell auf die körperliche Verfassung und die Beschwerden einzelner Patienten abgestimmt und – falls notwendig – auch im Einzelsetting durchgeführt wird.

 

Wo sinnvoll kann die Behandlung, auch zur Behandlung von Begleitproblemen, wie bspw. Schlafstörungen, Antriebslosigkeit oder anhaltende Niedergeschlagenheit im Rahmen einer wissenschaftlich fundierten Pharmakotherapie behandelt werden, z. B. mit einem sogenannten Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI).